Nachdem Valve mit einer Stellenausschreibung bestätigte, in den Hardwarebereich einsteigen zu wollen (wir berichteten), ließ Gordon Stoll in einem Interview mit der New York Times ein wenig tiefer blicken.

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- Valve arbeitet an Headset mit Augmented Reality
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Noch wirkt das Headset nicht marktreif und erinnert an die alten 'Virtual Reality'-Headsets aus den Neunzigern.
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Demnach testet Valve derzeit ein Headset von NVIS, das auf Augmented Reality aufbaut und sich mit Google Glasses vergleichen lässt. Im Gegensatz zu Headsets wie das Oculus Rift, kann das NVIS-Headset virtuelle Objekte mit realen Objekten verbinden - bzw. einfach ausgedrückt lässt sich die virtuelle Welt in die reale Welt projizieren.

Bei herkömmlichen Headsets wird die virtuelle Welt hingegen direkt vor die Augen der Spieler projiziert. Laut Stoll erwartet man Spiele mit Augmented Reality in etwa drei bis fünf Jahren (von diversen Handy-Spielen bzw. Handheld-Titeln mit einem ähnlichen Konzept mal abgesehen), während 'Virtual Reality'-Headsets schon früher auf den Markt kommen könnten.

Valve versucht nun solche 'Augmented Reality'-Headsets den Entwicklern schmackhaft zu machen. Valve selbst wird derartige Hardware nicht selbst herstellen, zumindest nicht in größeren Mengen, da es einfach nicht das sei, was das Unternehmen mache. Valve will sich stattdessen an der Entwicklung solcher Headsets beteiligen und den Hardware-Herstellern zur Seite stehen.