Valve-Chef Gabe Newell reagierte auf die Vorwürfe, wonach man mit dem Anti-Cheat-Tool VAC den DNS-Cache der User ausspionieren würde bzw. dieser an die Server des Unternehmens weitergeleitet werde.

Valve - Steam VAC: Gabe Newell spricht über Vorwürfe zur DNS-Spionage

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuValve
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 60/611/61
Valve hat angeblich keinen Zugriff auf den DNS-Cache, doch zeitweise abgeglichen wurde dieser tatsächlich mit entsprechenden Cheat-Domains.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Es gab tatsächlich für insgesamt 13 Tage einen Test, mit dem die Cache-Einträge mit bekannten Cheat-Servern abgeglichen wurden. Dadurch konnte man insgesamt 570 Mogler überführen, bevor diese Maßnahme von der Szene bzw. den Anbietern entdeckt wurde.

Es existieren Cheat-Programme mit einem eigenen DRM-Mechanismus, für die man zahlen muss und die für die Authentifizierung die Server des Anbieters kontaktieren. Dadurch befindet sich dann die URL automatisch im DNS-Cache. Also versuchte Valve mit dem Zugriff auf DNS Spieler ausfindig zu machen, die solche Programme nutzen könnten.

Dabei betont Newell, dass man normalerweise nicht über Valve Anti Cheat (VAC) spreche, da die Betrüger sonst neue Möglichkeiten erhaschen könnten, um das System anzugreifen. Sein Kommentar dazu sei dieses eine Mal eine Ausnahme, um auf die Vorwürfe einzugehen.

Newell dementierte, dass man die Einträge aus dem DNS-Cache erhalte. Der Browser-Verlauf werde also nicht an Valve geschickt: "Interessiert uns, welche Pornoseiten ihr besucht? Oh, lieber Gott, nein."

Laut Newell müsse man einfach Vertrauen entgegenbringen, sowohl den Entwicklern als auch dem System selbst, damit es funktioniere.