Valves Chet Faliszek ist der Ansicht, dass nicht alle finanzierten Kickstarter-Projekte auch tatsächlich erscheinen bzw. fertiggestellt werden. Nur rund 60 Prozent würden nach seiner Schätzung auf den Markt kommen.

"Ich habe viele Projekte auf Kickstarter finanziert. Ich schätze nur bei 60 Prozent davon wird etwas geschaffen und das ist für mich in Ordnung. Es wird sehr interessant zu sehen, was der Rest der Leute dazu sagen wird, gerade bei Projekten, die länger brauchen und bei nicht so erfahrenen Teams. Und [es wird interessant] zu sehen, was in zwei oder drei Jahren passieren wird", so Faliszek.

Da bleibe natürlich immer die Frage, ob die Entwickler tatsächlich ein Projekt veröffentlichen und die Entwicklung durchziehen. Er hoffe, dass Kickstarter auch in Zukunft eine realistische Option bleibt, da er es einfach liebe, wenn die Leute sagen, dass sie jetzt einfach mal dieses oder jenes Projekt in Angriff nehmen.

Darüber hinaus bezeichnet er die Indie-Szene nach wie vor als mächtig, da sie vielen Leuten eine Chance biete und sie mehr Leute antreibe, es anderen gleichzutun.

Ansonsten ging er noch kurz auf den Steam Workshop ein und verriet, dass es tatsächlich Leute gibt, die damit schon Summen im sechsstelligen Bereich verdient haben. Auch über diesen Service lasse sich der Einstieg in die Spielebranche ermöglichen.