Nachdem Valve vor wenigen Tagen auf der CES 2013 offiziell die Steam-Box bestätigte und diese sogar mit einem Prototyp der Presse präsentierte, äußerte sich nun Microsofts Phil Harrison (ehemals bei Sony) dazu und gab Valve den Hinweis: "Der Einstieg in den Hardware-Bereich ist ein wirklich hartes Geschäft."

Valve

- Microsoft zu Valve nach der 'Steam-Box'-Bestätigung: das ist ein hartes Geschäft
alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuValve
Mit der Steam-Box will Valve erstmals eigene Hardware selbst vertreiben.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 61/601/62

In diesem Business müsse man ein große Standhaftigkeit, eine starke Bilanz und vor allem viel Geld in den Taschen besitzen. Nicht jeder Hardware-Neueinsteiger erreiche eine bestimmte Größe.

Sie könnten laut Harrison zwar geringfügig erfolgreich sein, doch das Erreichen einer wirklichen Größe sei eher sehr selten. Und damit meine er, Dutzende oder Hunderte Million Einheiten abzusetzen - und das können nur sehr wenige Firmen schaffen.

In dem Bereich gehe es nicht nur um die besten Marken und größten Spielerlebnisse, sondern hauptsächlich um Vertriebsmodelle, funktionierende Belieferungsketten und natürlich entsprechende Kapazitäten in der Fertigung. All das benötige Tausende von Leuten.

Dennoch bewundere er Valve einerseits als Firma und andererseits für das, was sie mit Steam erreichten. Er würde niemals das kritisieren, was sie erreicht haben sowie ihre Rolle in der Industrie. Für Microsofts eigene Cloud-Pläne wolle man aber nicht unbedingt Steam als Referenz hernehmen. Man will immer versuchen zu innovieren und darüber hinaus weiterzugehen.