In einem Interview mit PC Gamer hat sich Gray Newell, der Sohn von Valve-Gründer Gabe Newell, zu dem aktuellen Status der Firma geäußert. So sieht er zwar, dass der Erfolg dem Unternehmen Recht gibt, jedoch der Spaß dabei ein wenig verloren geht. Statt immer auf Nummer Sicher zu setzen, sollte Valve seiner Meinung nach wieder aufs Ganze gehen.

Traut sich Valve zu wenig?

Wenn es etwas gibt, was ich gern von Valve sehen würde, dann wären es mehr und neue Ideen“, so Gray Newell, der sich seinem Entwicklerstudio Naetyr eigenen Herausforderungen stellt. „Die Leute dort sind die klügsten Köpfe, die härtesten Arbeiter und die inspirierendsten Menschen, die ich jemals getroffen habe. Die Kultur bei Valve ist sehr gut, aber sie haben einen Punkt gefunden, an dem sie zu einer Arbeitsmaschine geworden sind. Das ist gut, aber ich denke, sie sollten sich ausleben und etwas Verrücktes ausprobieren. Etwas, von dem sie nicht genau wissen, wie es ausgehen wird.“

Bis an die Grenzen

Sie treffen unglaublich kluge Entscheidungen, aber manchmal braucht es auch etwas Dummes. Manchmal braucht man eine dumme und verrückte Idee, bei der man sagt: 'F*ck it! Lass es uns tun!'. Valve hat schwindelerregende Ressourcen zur Verfügung und ich hoffe, dass sie damit den Mut finden, etwas Neues zu probieren. Ich will wieder sehen, wie sie an ihre Grenzen gehen.“