„Piraterie ist für uns kein Problem“, sagt Valve-Chef Gabe Newell in einem Interview. Angst hat er hingegen vor der Zukunft und den damit folgenden Veränderungen.

Valve - Gabe Newell über Piraterie und die Steam-Konkurrenz

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Steam muss sich ständig weiterentwickeln
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Im Interview mit Kotaku spricht sich Newell erneut gegen eindringliche DRM-Maßnahmen aus, wie etwa Ubisofts Kopierschutz, der normalerweise eine dauerhafte Internetverbindung vorsieht. Der beste Weg gegen Piraterie sei es einen Service zu erschaffen, den die Leute brauchen.

Als Valve auf Veröffentlichungen in Russland blickte wurde beispielsweise klar, dass die Raubkopierer besser darin waren Spiele zu lokalisieren als die Publisher. Daraufhin investierte man für die eigenen Spiele Geld, um die Übersetzung anfertigen zu lassen. Heute ist für Valve nach Großbritannien und Deutschland deshalb Russland der größte Markt in Europa.

An den unzähligen anderen Download-Plattformen stört sich Newell hingegen nicht. „Sie sehen sich Steam an wie es heute ist und sagen, 'Aha, wir können so etwas Ähnliches auch machen.'“ Dabei würden sie aber vergessen, wie schnell sich die Dinge verändern. „Dinge, die wir mit Steam gemacht haben, werden in einigen Jahren sehr primitiv aussehen.“

Deshalb habe man geradezu Angst vor der Zukunft, denn man müsse darauf achten, was mit Apple, Google Android und OnLive passiert und wie sie das Wohnzimmer im großen Stil verändern könnten.