Eine Technik wie bei Googles kürzlich vorgestellter Datenbrille ist offenbar auch für Valve interessant. Zumindest experimentiert man gerade in diesem Bereich, wie in einem neuen Blog des Entwicklers zu lesen ist.

Valve - Experimentiert im Bereich der tragbaren Computersysteme

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Eine strenge Unternehmenshierarchie gibt es bei Valve nicht
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Darin schreibt Michael Abrash, der zuvor bei id Software (Doom) und Microsoft tätig war, dass er sich bei Valve nun mit dem Thema „wearable computing“ beschäftigt. Das bedeutet, dass computergenerierte Grafiken und die reale Welt nahtlos übereinandergelegt werden, eben wie bei Googles Datenbrille.

Da Mitarbeiter bei Valve sich ihre Projekte selbst aussuchen dürfen, was Abrash im Blog auch näher beschreibt, hat er sich mit diesem Thema beschäftigt. Er sprach mit mehreren Leuten im Studio und kam zu dem Schluss, dass es sinnvoll sei, sich näher damit auseinanderzusetzen. Die einzige Voraussetzung war, dass das Experiment so aufgebaut werden musste, dass man selbst bei einem Fehlschlag noch brauchbare Informationen erhält.

Er macht allerdings auch deutlich, dass es sich hierbei nur um Forschung und Entwicklung handelt und zu diesem Zeitpunkt kein Produkt involviert ist - was womöglich auch niemals der Fall sein wird. Gerüchte über die Ankündigung einer Steam-Brille auf der E3 solle man also nicht verbreiten.

Allerdings ist er auch nicht mehr der Einzige, der an diesem Projekt arbeitet. Das Team ist mittlerweile gewachsen und es werden auch weitere Mitarbeiter gesucht, die von ganz unterschiedlichen Hintergründen kommen können. Kein Wunder also, dass Valve kürzlich Stellenausschreibungen für Hardware- und Firmware-Leute veröffentlicht hat.

Habt ihr das Video von Googles Datenbrille noch nicht gesehen, könnt ihr das an dieser Stelle nachholen: