Eine ehemalige Übersetzerin verklagt Valve auf mehr als 3 Millionen US-Dollar, unter anderem weil ihr Vorgesetzter ein feindseliges Arbeitsumfeld erschaffen hat, indem er sie als "es" bezeichnete. Hintergrund: die Übersetzerin hatte eine Geschlechtsumwandlung hinter sich.

Valve - Wegen Transgender-Diskriminierung auf über 3 Mio. US-Dollar verklagt

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Zudem soll sie von Valve gefeuert worden sein, nachdem sie bei der Personalabteilung über die Praktiken des Unternehmens geklagt hatte, Leute auszunutzen, indem man von ihnen kostenlose Übersetzungsdienste verlangt. Aber auch Dinge wie Diskriminierung, Heimzahlung und mehr werden in der Klage aufgegriffen.

Der Klage zufolge arbeitete die Klägerin direkt als Festangestellte in Valves Washington-Hauptquartier bis 2012. In der Zeit wollte sie eine Geschlechtsumwandlung durchführen und gab Valve zu verstehen, dass sie nach Los Angeles ziehen müsse, da dort ihre Ärzte ansässig sind. Während ihrer Genesung könne sie von dort aus arbeiten.

Valve hatte kein Problem damit, sie von Los Angeles aus arbeiten zu lassen. Allerdings musste sie ihre Festanstellung aufgeben und als Freiberuflerin anfangen, was einige Nachteile mit sich bringt, allen voran Gesundheitszahlungen, die der Arbeitgeber nicht mehr übernimmt. Zudem wurde sie nicht für Überstunden bezahlt.

Valve streitet Anschuldigungen ab

Die Klägerin arbeitete bei Valve bis Anfang des Jahres, bis sie eben gefeuert wurde. Das soll nur wenige Tage nach ihrer Beschwerde über die Praktiken des Unternehmens passiert sein. Offiziell hieß es seitens Valve, dass der Job der Übersetzerin wieder nach Washington verlegt werden müsse. Sie kam dem Unternehmen auch entgegen und bot einen Umzug an, doch Valve hatte das abgelehnt.

Letztendlich glaubt sie gefeuert worden zu sein, da ihrem Vorgesetzter wohl eher unwohl dabei war, mit einer Transgender-Frau zu arbeiten. Valve soll am 20. Mai sämtliche Anschuldigungen abgestritten und die Einstellung der Klage gefordert haben. Öffentlich dazu geäußert hat sich Valve bislang nicht.

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