Wie bereits vor wenigen Tagen berichtet wurde, verdichten sich die Hinweise auf eine Neuauflage der bekannten WarCraft 3-Map Defense of the Ancients (DotA). Demnach hat Entwickler Valve am 06.08.2010 bei dem amerikanischen Patentamt unter der Kategorie "Computer game software, Electronic game software und Video game software" den Antrag gestellt, den Titel DOTA rechtlich schützen zu lassen. Eine Vorgehensweise die nicht überall auf freudige Begeisterung trifft.

Valve - DotA-Markenschutz-Antrag stößt auf Widerstand

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So berichtet die englischsprachige Website joystiq.com nun, dass Steve Mescon und Steve Feak, beide wichtige Schlüsselfiguren in der Entwicklung der Warcraft-3-Modifikation DotA, diesen Antrag stark kritisieren und ablehnen.

So ist es den beiden ein Dorn im Auge, dass der Name DotA unabhängigen Entwicklern und Fans nicht mehr zur Verfügung stehen soll. Ihrer Meinung nach gehört diese Bezeichnung der Community und sollte nicht von einem einzelnen Unternehmen beansprucht werden.

"Ich bin überrascht davon, dass Valve vesucht sich den Namen DotA rechtlich schützen zu lassen. Das steht vollkommen dem entgegen, was ich und die anderen über DotA im Bezug auf die Community denken. Ich befürchte, dass Valve mit dem Markenschutz die Zukunft des Namens alleine bestimmen möchte. Der Name DotA sollte Eigentum der gesamten Community bleiben, so wie es schon immer der Fall war.", so Steve 'Pendragon' Mescon.

Aber die beiden haben nicht nur Kritik zu äußern. Beide Steves sind sehr interessiert daran zu sehen, wie ein großes Unternehmen wie Valve das Genre mit einem eigenen DotA-Ableger voranbringen werde. Doch hat man leider wenig Zeit das ganze genau zu beobachten, denn Mescon und Feak arbeiten zu Zeit für Riot Games am bereits veröffentlichten DotA-Ableger League of Legends.