Der Preis eines Spiels sollte auf jeden Käufer zugeschnitten sein, meint Valve-Chef Gabe Newell. Das Prinzip „Ein Preis für alle“ sei einfach nicht mehr angebracht.

Valve - Denkt über neues Geschäftsmodell nach

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Ob Valve so ein Modell tatsächlich etablieren kann?
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„Die Industrie hat dieses kaputte Modell, in dem ein Preis für alle gilt. Das ist ein Fehler, den wir durch unsere Philosophie, wie wir Entertainment-Produkte erschaffen, lösen wollen“, so Newell.

Als Beispiel nennt er einen Verkaufspreis, der sich daran richtet, wie viel Spaß es macht mit dem jeweiligen Käufer zu spielen. „Wenn manche Spieler einem Server betreten, folgen ihm eine Menge anderer Leute. Bei manch anderen Leuten verlassen die Spieler hingegen den Server. Das sollten wir irgendwie festhalten können. Wir sollten die Möglichkeit haben die Leute zu belohnen, die gut für unsere Community sind.“

„In der Praxis würde das bedeuten, dass ein wirklich sympathischer Spieler in unserer Community DOTA 2 kostenlos bekommen sollte, wegen seines vorhergegangenen Verhaltens in Team Fortress 2. Ein Idiot, der hingegen alle nervt, kann zwar auch spielen, muss für den Titel aber den vollen Preis zahlen und noch einmal zusätzlich 100 Dollar um Voice-Chat zu nutzen.“