Wie die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) soeben in einer Pressemitteilung bekannt gab, wurde das Regelungswerk aus dem Jahr 2006 durch neue USK-Grundsätze abgelöst, nachdem der USK-Beirat mit den Bundesländern und den Trägerverbänden Game und Biu abstimmte.

USK - USK reformiert das Prüfverfahren für Spiele

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Die USK reformiert das Prüfverfahren
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Darin wird geregelt, nach welchem Verfahren die Jugendschutzprüfung von Computer- und Videospielen abläuft. Zu den wichtigsten Veränderungen gehört die Verringerung der Prüfinstanzen von vier auf drei Stufen. Das bedeutet letztendlich, dass Spiele damit erstens ein Regelverfahren, zweitens eine Berufung sowie drittens eine Appellation durchlaufen können.

Gleichzeitig wurde die Rolle des USK-Beirats gestärkt. Zu den 14 Beiratsmitgliedern zählen die zentralen gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen des Jugendschutzes in Deutschland, darunter jetzt auch die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), wodurch die USK ihr Engagement in Sachen Onlinespiele unterstreichen will.

"Die USK setzt sich auch weiterhin für einen umfassenden und einheitlichen Jugendschutz im Bereich der Computerspiele ein. Für den Bereich der Datenträger können wir diesem Anspruch mit den neuen Grundsätzen nun noch besser gerecht werden", USK-Geschäftsführer so Felix Falk.