Vergangenes Jahr wurden bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) 2.844 Prüfungen durchgeführt, wie die Bilanz des Jahres 2010 zeigt. Zudem konnte man vor kurzem das 30.000ste Prüfverfahren erreichen.

USK - Jahresbilanz 2010 und das 30.000. Prüfverfahren

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Die größte Veränderung gibt es bei Spielen ab 0 Jahren
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Insgesamt ging die Anzahl der Prüfungen zurück, da vor allem weniger DS- und Wii-Titel veröffentlicht wurden. Das zeigt sich auch am Rückgang der Kategorie „USK ab 0“, wobei diese zusammen mit den Spielen ab 6 und ab 12 Jahren mit über 80 Prozent noch immer den größten Teil ausmachen.

Prüfungen für Spiele ohne Jugendfreigabe und ohne Kennzeichnung waren etwas häufiger vertreten als noch im letzten Jahr. Nach Angaben der USK liegt das aber hauptsächlich an den vielen Plattformumsetzungen, Special- und Limited-Editions sowie Berufungen des gleichen Spiels.

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Noch immer liegen Arcade-Titel ganz vorne
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Bei den Genres gab es kaum Veränderungen. Arcade-Titel, zu denen auch Geschicklichkeitsspiele gehören, machen noch immer deutlich die Mehrheit aus. Einen stärkeren Anstieg konnte man lediglich bei den Denkspielen verzeichnen.

Das in diesem Jahr erreichte 30.000ste Prüfverfahren, welches übrigens an PlayStation Move Heroes durchgeführt wurde, ist Grund zur Freude: „Ich freue mich, dass wir als die weltweit älteste Selbstkontrolle für Computerspiele im 17. Jahr unseres Bestehens gerade das 30.000ste Prüfverfahren feiern konnten. Jede einzelne Prüfung ist dabei ein wichtiger Baustein im System des Kinder- und Jugendschutzes in Deutschland“, so Geschäftsführer Felix Falk.

Die gescheiterte Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags sei hingegen ein großes Manko: „Obwohl Hersteller seit Jahren USK-Kennzeichen für Online-Spiele fordern und trotz unserer Warnungen, dass fehlende Alterskennzeichen in diesem Bereich ein Weniger an Jugendschutz bedeuten, hinkt die Gesetzgebung den Entwicklungen hinterher.“