Wie berichtet wird, hat die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (kurz: USK) ein Pilotverfahren entwickelt, welches in künftigen Tagen allen Publishern von Computerspielen, so auch von Onlinegames, ein System zur Altersklassifizierung anbietet.

USK - Alterskennzeichnung für Onlinespiele angekündigt

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USK Altersfreigaben
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Das Pilotprojekt zur Selbstklassifizierung wurde von der USK nach der Verabschiedung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) in Angriff genommen. Wenn der neue Vertrag abgesegnet wurde, ist die USK in Zukunft auch für die Altersfreigabebewertung aller Onlinetitel zuständig, welche auf einem Datenträger vertrieben werden.

Aber auch bei rein Online vertriebenen Games greift der JMStV, daher soll das Sytsem in der Lage sein, beide Fälle abzudecken. Orientiert hat sich das neue System der USK an dem europäischen PEGI-System (Pan European Game Information). Das erste europaweite Alterseinstufungssystem für Computerspiele muss jedoch für Deutschland an einigen Stellen abgeändert werden, um dem Gesetz zu entsprechen.

Aus diesem Grund arbeiten die Jungs von der USK mit den Obersten Landesjugendbehörden Hand in Hand zusammen, bis das Pilotprojekt dann im Spätsommer dieses Jahres abgeschlossen wird. Ob sich die Idee der USK jedoch durchsetzt oder eher ein anderes System ist noch fraglich: Auch andere Jugendschutzorganisationen haben angekündigt, ähnliche Systeme umsetzen zu wollen.

Andere Organisationen der freiwilligen Selbstkontrolle finden sich in Deutschland in Form der FSK für Filme und der ASK für Spieleautomaten. In fast allen anderen Ländern nutzt man das PEGI-System und in den U.S.A. bewertet die ESRB die Altersfreigabe von Spieletiteln.