Noch bevor Mario-Schöpfer Shigeru Miyamoto Donkey Kong in die Arcade-Welt entließ, arbeitete er an einem Popeye-Spiel. Und das war im Prinzip ganz ähnlich wie das klassische Donky Kong aufgebaut.

Popeye deshalb, da Nintendo bereits Popeye-Spielkarten und 'Game & Watch'-Titel rund um den Spinat-essenden Kult-Charakter im Programm hatte.

"Deshalb wurde ich zunächst gefragt, ob ich nicht ein Spiel mit Popeye als Figur machen könnte. Das grundlegende Konzept von Popeye lautet: Da ist ein Held, da sein Widersacher. Der Held schafft es, mit Hilfe von Spinat den Spieß umzudrehen", so Miyamoto.

In dem Spiel ging es um das Klettern auf Leitern, um so auf die obere Ebene zu gelangen und Olive Oyl vor dem Fiesling Bluto zu befreien.

Doch dann kam der Zeitpunkt, an dem Nintendo Popeye in diesem Spiel nicht mehr verwenden durfte. Laut Miyamoto habe es sich damals so angefühlt, als ob man ihn selbst von der Leiter gestoßen habe.

"Wir wussten zum damaligen Zeitpunkt nicht, wie wir fortfahren sollten. Dann kam uns der Gedanke: "Warum denken wir uns nicht eine eigene Figur aus?", erklärt Miyamoto.

Und da wurden Donkey Kong und Mario geboren, nachdem schließlich damit begonnen wurde, an der Idee für ein Spiel zu arbeiten, das auf Miyamotos Konzept basierte.