Im Laufe der Entwicklungsphase durchlief Nintendos DS-Handheld mehrere Namensänderungen. Wie Satoru Iwata vor einiger Zeit anmerkte, arbeitete man anfangs an einem Next-Gen-Gerät namens Iris, mit dem man in die Fußstapfen des Game Boys treten wollte.

Daraus entstand wiederum ein Gerät mit zwei Bildschirmen, das Nintendo Nitro nannte - der Nintendo DS wurde damit quasi geboren. Mit Iris wurde laut Iwata eher der Grundstein gelegt. Schaut man sich die Produktnummern auf der DS-Hardware- und Software an, so wird der Name Nitro am Anfang durch "NTR" angedeutet.

Für den DS hatte Nintendo ursprünglich offenbar sogar einen anderen Namen im Sinn: City Boy. Das Unternehmen sicherte sich 2004 dazu die Markenrechte, da man dachte, mit diesem Namen an den Erfolg des Game Boys anknüpfen zu können und hervorzuheben, dass man das Gerät überall mit hinnehmen könne.

Letztendlich setzte Nintendo dann doch auf "DS", was übersetzt "Dual Screen" bedeutet. 2004 bezeichnete der Konzern das Gerät auch als "Developers' System", da es in der Entwicklung einfach sein sollte. Der Name "DS" wurde beibehalten, da das System nach der Vorstellung unter dieser Bezeichnung für immer mehr Diskussionen sorgte und so auch entsprechend bekannter wurde.

Nintendo wollte mit dem DS also ein eigenständiges Gerät auf den Markt bringen, das den Game Boy ablösen sollte. Für den Fall, dass der DS kein Erfolg werden würde, hatte Nintendo noch eine Art Back-Up-Handheld im Gepäck, um die 'Game Boy'-Reihe fortzuführen. City Boy wäre dann der Name des Geräts geworden.