Microsoft war vor vielen Jahren an dem Punkt angelangt, das japanische Traditionsunternehmen SEGA zu kaufen, um eine gemeinsame Konsole zu entwickeln. Der Grund: man wollte Sonys PlayStation die Stirn bieten.

Doch das Vorhaben scheiterte an Bill Gates, der daran zweifelte, dass SEGA wirklich genügend Potential besitzt, um gegen die PlayStation anzukommen. Also nahm Microsoft selbst den Mut zusammen und erschuf die Xbox, um gegen Sony anzutreten. Laut Microsoft-Manager Joachim Kempin gab es damals einige Gespräche, die aber eher ins Leere verliefen, da SEGA ein "spezieller Fall" gewesen sei.

Außerdem sagte er: "Es ging ständig um Sony und Nintendo, richtig? Und Nintendo hatte damals einige finanzielle Probleme, und dann kam Sony mit der PlayStation und 'bang'! Sie hoben ab und jeder wurde zurückgelassen."

Sogar über den Kauf von Nintendo dachte Microsoft nacht. Bill Gates sagte vor 11 Jahren: "Wenn (Mehrheitsaktionär) Hiroshi Yamauchi mich anruft, bekommt er mich sofort an die Strippe." Gates würde sofort ein Angebot umgehen, wenn denn überhaupt eine Verkaufsbereitschaft bestehe. Aber auch das funktionierte nicht.