Hoch, Hoch, Runter, Runter, Links, Rechts, Links, Rechts, B, A, START – mit diesem merkwürdigen Gebilde wurde 1986 der sogenannte 'Konami Code' im NES-Spiel Gradius geboren.

Der Konami Code gehört zum Allgemeinwissen eines Spielers und soll daher auch in dieser Rubrik nicht unerwähnt bleiben. Indem man nacheinander die Buttons in der oben angegebenen Reihenfolge drückt, wird ein Cheat freigeschaltet, mit dem man wiederum Zugriff auf sämtliche Power-Ups erhält.

So richtig populär wurde diese Eingabefolge erst mit Contra für das NES, wodurch sich im Laufe der Zeit ein gewisser Kult darum entwickelte und der Konami Code in weiteren Spielen Einzug hielt.

Erschaffen wurde er damals von Programmierer Kazuhisa Hashimoto, damit er es während den Testphasen in der Entwicklung leichter hatte. Am Ende aber dachte er nicht an die Entfernung des Codes, so dass dieser im Spiel blieb und später von den Spielern zufällig entdeckt wurde.

Zwar hatten die Nachfolger zu Gradius ebenfalls diesen Code, doch bereits bei Gradius 3 war der Konami Code eher eine Hommage und als Cheat weniger zu gebrauchen, zerstörte er doch das Schiff des Spielers. Was man hingegen tun musste: L- und R-Trigger auf dem SNES-Controller nutzen, statt Links und Rechts auf dem Steuerkreuz, um den "richtigen" Cheat freizuschalten.

Später wurde der Konami Code sogar so beliebt, dass er ebenfalls von anderen Entwicklern übernommen wurde. Der Konami Code ist auch heute noch in aktuellen Spielen vorhanden, darunter etwa in BioShock Infinite. Hier jedoch bekommt man keinen spielerischen Vorteil, stattdessen schaltet er den schweren "1999-Modus" frei. Und auch in League of Legends könnt ihr den Code verwenden.

Im vergangenen Jahr feierte der Konami Code sein 27. Jubiläum.