2003 verschaffte sich der deutsche Hacker Axel Gembe Zugriff auf die Server von Entwickler Valve und stibitzte den Quellcode von Half-Life 2. Der damals entstandene finanzielle Schaden wurde mit 250 Millionen US-Dollar beziffert.

Vor einigen Jahren zeigte er Reue und erklärte, sich einfach nur auf das Spiel gefreut und sich Informationen beschafft zu haben. Er wollte seinem "Lieblingsentwickler" damals nicht schaden.

Doch dass Gembe überhaupt geschnappt wurde, ist kein Zufall. Damals schrieb er Valve-Chef Gabe Newell eine E-Mail und gestand seine Tat. Daraufhin stellte Newell ihm eine Falle und lud ihn in sein Büro ein, damit das FBI ihn verhaften konnte. Allerdings war die deutsche Polizei am Ende schneller und verhaftete Gembe vor seiner Ausreise in die USA.

Da er sich kooperativ zeigte, sich zuvor nichts zu Schulden kommen lassen hat und auch selbst nicht das unfertige Spiel im Internet veröffentlichte, kam er mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe davon.