Tekken-Schöpfer Katsuhiro Harada trug ein ganzes Jahrzehnt ein für ihn "großes Geheimnis" mit sich herum, das er in dieser Zeit nicht mit seinen Eltern teilte. Aus Angst davor, wie beide reagieren könnten. Er verbarg vor ihnen, dass er an Tekken arbeitete bzw. dafür verantwortlich war.

Unnützes Gaming-Wissen - Das Geheimnis des Tekken-Schöpfers - #18

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/6Bild 1/61/6
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Beide Elternteile dienten laut Harada ihrem Land und waren öffentliche Bedienstete. Harada hat zwei ältere Schwestern und er ist der einzige männliche Nachwuchs in der Familie, so dass seine Eltern große Erwartungen in ihn steckten.

Sie wollten, dass er für eine Bank oder Handelsgesellschaft arbeitet – als "Salaryman" bzw. japanischer Büroangestellter. Doch einen Job in der Spielebranche zu haben, sei für seine Eltern unbegreiflich gewesen, da es zu ihrer Zeit damals etwas in dieser Richtung nicht gab. Sie hätten ihn also immer wieder gesagt, dass sie sich Sorgen um die Zukunft ihres Sohnes machen.

Tekken war Harada zufolge einfach zu gewalthaltig für die strenge Familie gewesen. Er habe viel studiert, ernsthaft Sport getrieben und so weiter, weshalb er seinen Eltern sagte, dass er an dem Arcade-Spiel Prop Cycle arbeite. Ein Spiel mit körperlicher Betätigung. Später habe er an Taiko No Tatsujin gewerkelt.

Letztendlich flog das Geheimnis auf, als ein Magazin Tekken 5 behandelte – also 10 Jahre nach der Veröffentlichung des Originals: Harada war auf dem Cover zu sehen. Aber offenbar nahmen ihm das seine Eltern nicht krum.