Als die beiden Pokémon Editionen Gold und Silber entwickelt wurden, plante man bei Nintendo damit gleichzeitig das Ende der Kult-Spielereihe ein. Tatsächlich sollten Gold und Silber die letzten Pokémon-Spiele werden.

Pokémon Companys CEO Tsunekazu Ishihara zufolge dachte man sich, dass wenn man das 21. Jahrhundert betrete, lieber etwas anderes machen wolle. Jedoch waren die Gold- und Silber-Editionen ein voller Erfolg und verkauften sich besser als Blau und Rot. Klar also, dass Nintendo da dann doch Pläne für eine rosige Pokémon-Zukunft schmiedete.

Inzwischen sind Pokémon-Spiele nicht mehr wegzudenken. Zählt man die verschiedenen Editionen, Ausführungen und Mini-Games nicht mit, so gibt es mehr als 50 Pokémon-Spiele – mit den Editionen und Co. würde die Liste schon fast explodieren.

Übrigens war nicht etwa Pikachu das erste Pokémon, das erschaffen wurde, sondern Rizeros. Es tauchte erstmals in den Konzeptgrafiken zu "Capsule Monsters" auf, das später zu Pokémon wurde. Das erklärt auch, warum man in einigen Pokémon-Spielen Statuen von Rizeros sieht.