2010 wurde in Japan die Erotic Visual Novel Cross Days veröffentlicht, bei der sich Softwarepiraten im Nachhinein wünschten, diese niemals heruntergeladen zu haben.

Ob die Entwickler hier ihre Finger mit im Spiel hatten, lässt sich nicht genau sagen: als Cross Days damals in P2P-Tauschbörsen die Runde machte, wurde diesem – ebenso wie einigen anderen Erotik-Titeln -ein Trojaner beigelegt, der während der Installation die Persönlichen Daten wissen wollte. Tatsächlich gab es Softwarepiraten, die ihren Namen, Adresse usw. eingegeben haben.

Was sie jedoch nicht wussten: die von ihnen eingegeben Daten wurden an eine Webseite geleitet, auf der sie schließlich öffentlich von jedem einsehbar waren. Da die Macher des Programms ahnten, dass nicht alle Spieler ihre korrekten Daten eingeben, haben sie noch eine Screenshot-Funktion eingebaut, woraufhin die aufgenommenen Bilder ebenfalls auf der Webseite veröffentlicht wurden. Für so manchen Softwarepiraten wurde das Ganze dadurch noch peinlicher.

Die Webseite wurde natürlich wiederum aus dem Netz genommen, dürfte bei so manchem Piraten aber bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

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