Kürzlich ging die Kickstarter-Kampagne zum 'Ultima Underworld'-Nachfolger Underworld Ascendant zu Ende, über die Entwickler OtherSide Entertainment insgesamt 860.356 von veranschlagten 600.000 US-Dollar einnehmen konnte.

Damit wurden auch mehrere Stretch Goals erreicht, wobei noch deutlich Luft nach oben war. Nicht mehr gereicht hat es beispielsweise für Lokalisierungen, die bei 900.000 US-Dollar drin gewesen werden. Auch Koop-Gameplay mit einem Freund wollte OtherSide einbringen, allerdings lag dieses Feature bei 1,15 Millionen US-Dollar.

Immerhin hat es unter anderem für die beiden neuen Gebiete "The Underswamp" und "The Resonant Caves", die neue Rasse "Lizardmen" und auch für dynamische Musik gereicht. Insgesamt wurden fünf Stretch Goals erreicht.

Wer die Entwickler weiter unterstützen möchte, kann dies über die offizielle Webseite www.underworldascendant.com tun - hier werden nach wie vor Gelder gesammelt, die in die Gesamteinnahmen einfließen. Daher wären Lokalisierungen für das nächste Stretch Goal noch möglich.

An dem Projekt beteiligt ist übrigens Warren Spector als Berater, der unter anderem an Ultima Underworld, System Shock und Wing Commander arbeitete. Ebenfalls im Team befinden sich Tim Stellmach (Ultima Underworld II, Thief), Scott Kimball (Civilization), Robb Waters (System Shock, Thief, BioShock Infinite) und Shaddy Safadi (Uncharted 2, BioShock Infinite, Last of Us).

Paul Neurath und sein Team versprechen für Underworld Ascendant, das charakteristische Fantasy-RPG-Gameplay der Originale beizubehalten und das Spiel gleichzeitig mit Innovationen nach vorne zu bringen.

Beispielsweise wird es dynamische Fraktionen und eine "Improvisation Engine" geben. Spielen könnt ihr einen Krieger, Dieb oder Magier, der im Laufe der Zeit frei weiterentwickelt werden kann.

Während des Abenteuers verschlägt es den Helden in die verschiedensten Gegenden, wie etwa uralte Tempel, aus Jade bestehende Zwerg-Hallen, Eis-Höhlen, Wälder mit riesigen Pilzen, Gräber und mehr. Währenddessen trifft man natürlich auf die unterschiedlichsten Feinde, wie etwa Riesenspinnen und eine gefährliche, gehende Pflanze.

Darüber hinaus ist es möglich, die Umgebung für den eigenen Vorteil zu verändern. Beispielsweise, indem man ein ausgedörrtes Land mit Wasser flutet, um wiederum den Shambler zu helfen.

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