Naughty Dogs Uncharted-Serie hätte ursprünglich mehr einem Fantasy-Spiel geähnelt. Sony drängte das Entwicklerstudio aber schließlich zu einem realistischeren Szenario.

Uncharted: Drakes Schicksal - Ursprüngliches Konzept war ein Fantasy-Spiel

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Ein dichter Wald hat es dann doch ins Spiel geschafft
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Don Poole, ein ehemaliger Mitarbeiter bei Naughty Dog, gibt einige Details in der aktuellen Ausgabe des Play-Magazins preis. Ein Konzept war beispielsweise eine Wald-Welt, auf der die Widersacher unter der Erde lebten.

„Es hatte sicherlich einige Elemente von Tolkien. Sony drängte aber zu einem realistischeren Spiel in allen Bereichen. Der Markt hatte sich damals stark verändert. Die Zielgruppe wurde älter und düstere Shooter dominierten. Sony wollte von diesem Marktanteil etwas haben und hat alle Entwickler deshalb in diese Richtung gedrängt“, so Poole.

Intern gab es über diese Entscheidung natürlich viele Diskussionen und vor allem die älteren Mitarbeiter, die noch an Crash Bandicoot und Jak & Dexter gearbeitet haben, waren vom neuen Stil zu Beginn nicht sonderlich überzeugt.

Ob das ursprüngliche Konzept letztendlich genauso erfolgreich gewesen wäre wie die Uncharted-Serie jetzt? Zumindest scheint Sony das richtige Gespür gehabt zu haben und mit Naughty Dog natürlich talentierte Entwickler.

Mit Uncharted 3: Drakes Deception erscheint im November der mittlerweile dritte Teil. Für PlayStation Vita befindet sich Uncharted: Golden Abyss in Arbeit, welches allerdings nicht bei Naughty Dog entsteht.

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