Uncharted 4: A Thief's End ist ein absolutes Meisterwerk geworden. Allerdings war die Entwicklungsphase holpriger, als heute vielleicht viele denken. Schon zu Beginn gab es Differenzen zwischen Creative Director Neil Druckmann und Bruce Straley auf der einen und der damaligen Schreiberin und Directorin Amy Hennig. Sie musste schon kurz nach dem Beginn der Arbeiten Naughty Dog verlassen.

Uncharted 4: A Thief's End - Ein Einblick in die Probleme der Entwicklung

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Die Arbeiten an Uncharted 4 liefen nicht so glatt, wie viele glauben.
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Mehrere Leute, die mit Naughty Dog zusammengearbeitet haben, haben ausgesagt, dass Druckmann und Straley nicht mehr auf einem Level mit Amy Hennig waren“, so ein Abschnitt in einem kürzlich erschienenen Buch von Jason Schreier, einem Redakteur der Seite Kotaku. „Sie hatten fundamental unterschiedliche Meinungen, welchen Weg die Uncharted-Reihe einschlagen soll. Als Hennig gegangen ist, hat sie ein NDA unterzeichnet, durch das weder sie noch Naughty Dog über das Geschehene sprechen durften. So sollte negative Publicity vermieden werden.“

Großer Schaden an Uncharted 4

Laut den Quellen von Schreier sollen bereits viele Millionen in Animationen, Voice-Over und Cut-Scenes von Uncharted 4 geflossen sein, die nach dem Weggang von Amy Hennig allesamt rausgeworfen wurden. Viele Ideen wurden verworfen. So wollte Hennig unter anderem mehrere spielbare Charaktere einbauen.

Zudem hätte Nate Löcher in Wände schießen können, um sich dann an diesen entlangzuhangeln. Die erste Hälfte von Uncharted 4 hätte er aber komplett ohne Waffen verbracht. Zu den Ideen hätte auch ein Minispiel im Stile von vielen Rhythmusspielen gehört, während dem Drake und Elena durch einen Ballsaal tanzen und sich so einem Artefakt nähern.

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