Der Release-Termin für Naughty Dogs Uncharted 4: A Thief's End nähert sich unaufhaltsam [es sei denn, Sony und Naughty Dog verschieben ihn zum x-ten Mal]. In einem Interview sprach Co-Director Bruce Straley (normalerweise spricht ja eher Neil Druckmann, was dieses Interview umso interessanter macht) über den vierten Teil und die Reihe an sich.

Uncharted 4: A Thief's End - Co-Director Bruce Straley: Wir können aus Nathan Drake nicht plötzlich einen Schwarzen machen

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Es ist das Ende einer Ära
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Tomb Raider und Lara Croft sind noch immer eine Hausnummer, keine Frage. Doch wenn heute nach einem Abenteuerspiel gefragt wird und nach seinem Entwickler, dann darf man davon ausgehen, dass zuerst die Uncharted-Reihe um Nathan Drake von Naughty Dog genannt wird. Und das will was heißen. Niemand spricht bei Uncharted von einem Copycat, stattdessen hat sich die Reihe zu einem Blockbuster gemausert, an dem man heute nicht vorbeikommt, wenn man eine Sony-Plattform zu Hause stehen hat.

Und im Gegensatz zu anderen Entwicklern und Publishern, die den Schuss nicht gehört haben, weiß Naughty Dog, wann Schluss ist. Uncharted 4: A Thief's End ist das Ende einer Ära.

Uncharted ist reine Unterhaltung, keine tiefgreifende Message

Im Zuge von #oscarssowhite und dem allgemeinen Ruf nach mehr Diversität sowohl in der Film- wie auch Gaming-Industrie wurde Co-Director Bruce Straley die Frage gestellt, ob sie bei der Entwicklung von Uncharted 4: A Thief's End ebenfalls daran gedacht haben.

"Die Industrie wandelt sich und so auch die Welt - alles zum Guten. Mit Uncharted 4 versuchen wir innerhalb gegebener Grenzen so pflichtbewusst wie möglich zu sein", so Straley. "Es gibt Limitierungen in der Geschichte, der Welt, im Genre, die wir schon lange für dieses Franchise festgelegt haben. Wir können aus Nathan Drake nicht auf einmal einen Schwarzen machen, so sehr wir eine solche Idee [Hauptfiguren anderer Ethnien] auch unterstützen mögen."

Auch sei Uncharted ein Action-Adventure, dessen Zweck in allererster Linie darin bestehe, gewisse Klischees zu bedienen, um für Unterhaltung zu sorgen. "Ultimativ versuchen wir etwas Unterhaltendes zu kreieren. Es ist nicht so, als würden wir eine tiefgreifende Message transportieren wollen."

Er hoffe, dass sich jeder mit der Geschichte und dem Protagonisten identifizieren könne, gleich welcher Herkunft und welchen Geschlechts und verspricht eine starke Story für den Abschluss der Reihe.

Was ist mit euch? Freut ihr euch auf die Veröffentlichung am 10. Mai dieses Jahres? Den Multiplayer-Modus durftet ihr vergangenes Wochenende ja schon mal auf Herz und Nieren testen.

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