Blitze durchzucken die Nacht, zehn Meter hohe Wellen schlagen gegen die Bordwand jenes Urlaubskreuzers, den sich Nathan Drake als Reiseziel ausgesucht hat. Die Macht der Natur scheint großen Spaß daran zu haben, den „Uncharted 3“-Helden gehörig durchzuschütteln, ihn von Backbord nach Steuerbord zu wirbeln. Drake stößt sich den Kopf, kann gerade so vor einer Kiste in Deckung gehen, die sonst sein Bein zerquetschen würde.
Dass uns Uncharted 3 grafisch wegbläst und der Singleplayer-Modus begeistert, haben wir erwartet. Doch auch MP und Koop werden klasse!AusblickEr ist patschnass und wir kriegen den Mund kaum noch zu: Naughty Dog zaubert hier mal eben die realistischsten Wellen auf den TV, die je eine Playstation 3 gesehen hat. Wassermassen schlagen ineinander, an der Oberfläche bildet sich eine dicke Gichtschicht. Drakes Jeans saugt sich voll mit Wasser, unter dem zerrissenen Shirt bilden sich seine Muskeln ab.
Der Schatzjäger und Indiana-Jones-Seelenverwandte ist ganz offensichtlich nicht auf Urlaubsreise, vielmehr verfolgt er eine Spur und ist deswegen an Bord geklettert. Der Feind entdeckt ihn, die schwer bewaffneten Söldner eröffnen das Feuer – na toll, als hätte Drake nicht Mühe genug, sich bei diesem heftigen Sturm auf den Beinen zu halten.
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Die Natur mischt sich ein in den ungleichen Schusswechsel zwischen einem Helden und einem guten Dutzend Soldaten. Doch irgendwie ist Mutter Natur dann doch noch gerecht, eine Welle fegt drei Soldaten weg, Nummer Vier und Fünf werden von einer umherrutschenden Depotkiste zerquetscht.
Die perfekte Welle – der Druck und die Kraft des blauen Elements kommen in “Uncharted 3” richtig gut.Mama Natur greift ein Drake kämpft sich bis zur Brücke vor, erledigt ein paar Gegner mit Schlägen, tritt dem ein oder anderen in den Bauch und zeigt seine Ellbogenmentalität. Sein weiterer Weg führt ihn in den Bauch des Schiffes. Es ist ruhig, zu ruhig. Nervös erwarten wir das irgendetwas passiert, die Musik schwillt an, Naughty Dog spielt die Dramatikkarte und Mutter Natur entsendet eine Monsterwelle, die das Schiff auf die Seite dreht.
Drake wird von den Wassermassen überrascht, er hechtet von einem Eck zum anderen, Kisten rutschen ihm entgegen, das Wasser trägt einen Rolls Royce davon, der Drake wohl zerquetschen würde, wären wir beim Quicktime-Event zu langsam.
Es wird hektischer, das Ganze fühlt sich mehr und mehr nach Überlebenskampf an. Das Wasser ist definitiv gefährlicher als die Jungs mit ihren Kanonen davor. Schlussendlich kommt es, wie es kommen muss: Ein Container löst sich aus seiner Halterung, erwischt Nathan, drückt ihn unter Wasser und klemmt sein Bein fest. Jetzt heißt es: X-Taste hämmern, als gäbe es kein Morgen, nur so kann sich der Held befreien.
von Sony Computer Entertainment Europe, Naughty DogGenre: Action, Action AdventurePS3: 2.11.2011Freigegeben ab 16 Jahren
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Das Schiff wird nicht von einer Monsterwelle umgekippt sondern durch Drakes schlaue Handlung, eine Granate in Richtung Schiffwand zu werfen, da mit der Granate noch ein Bagger oder so etwas in der Art explodiert wird ein Loch in die Wand gerissen. Und so füllt sich das Schiff und kippt um...
Es ist Dreieck^^