Monetarisierte Packs sind kein neues Phänomen. Im Genre der Sportspiele sind Mikrotransaktionen schon längst Gang und Gebe und bereits vor Jahren gab es Berichte über FIFA-Spieler, die mehrere Tausend Dollar für InGame-Käufe ausgaben. Jetzt, da Star Wars: Battlefront 2 harsche Kritik der Fans einheimst und sich sogar politische Gremien eingeschaltet haben, ist die Sensibilisierung für Packs (Lootboxen) und Mikrotransaktionen gestiegen. Das EA-Sportspiel UFC 3 hat von beidem genug, wie es aussieht.

UFC 3 wird am 2. Februar erscheinen:

UFC 3 - OFFIZIELLER REVEAL-TRAILER

"Jede einzelne Technik, Fähigkeit, jeder Kämpfer und damit bessere Statistiken werden alle vollständig über das Lootboxen-System erworben", schreibt AstuteGaming im heute veröffentlichten Artikel über die Beta-Version von UFC 3. Es sei die "ungeheuerlichste Anwendung von Mikrotransaktionen, die bis heute umgesetzt wurde". Da ich die Beta weder gesehen noch getestet habe, bleibt es hier bei Informationen aus zweiten Hand. Trotzdem: Auch schon UFC 2 bot Mikrotransaktionen an, ungewöhnlich wäre eine solche Entwicklung also nicht.

Die Frage ist nur, ob EA damit nicht einen weiteren Shitstorm heraufbeschwören wird – und ob sich der Publisher dessen bewusst ist. Letztendlich bleibt es jedoch dabei, dass sich keineswegs das Gros der Fans über eine solche Monetarisierung aufregt: Die meisten kaufen sich das Spiel einfach des Spiels wegen und durchstöbern nicht zuerst Reddit & Co.

UFC 3 erscheint am 02. Februar 2018 für PS4 & Xbox One. Jetzt bei Amazon vorbestellen.