Geht es nach Creative Director Max Beland von Ubisoft Montreal (zuständig für die Splinter Cell-Reihe) sollte man aufhören Super-Hardcore-Spiele zu entwickeln. Es gäbe nämlich der Industrie die Chance, weiter zu wachsen.

Ubisoft - "Wir müssen aufhören Super-Hardcore-Spiele zu machen"

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Projizierte Texte und Filme helfen, nicht aus dem Spiel gerissen zu werden
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Bereits in einem früheren Interview äußerte sich Beland dazu, dass z.B. bisherige Splinter Cell Spiele zu schwer waren. Deshalb zeigt sich auch das kommende Splinter Cell: Conviction etwas einsteigerfreundlicher als noch die alten Teile.

„Ich glaube das ist gerade ein sehr heißes Thema, weil wir als Industrie ja wachsen wollen. Wir müssen aufhören Super-Hardcore-Spiele zu machen, aber wir haben Angst davor, weil wir die Hardcore-Spieler nicht verlieren wollen. Zur gleichen Zeit ist es eine Herausforderung, weil die Journalisten - die Leute die uns bewerten - meist hardcore sind.“

„Es ist also eine große Herausforderung eine Balance zu finden, damit dein Spiel auch jedermann anspricht. Ich mag das Wort 'zugänglich' nicht, denn es hört sich so an als würdest du dein Spiel verdummen. Aber für mich ist aber z.B. Call of Duty sehr zugänglich. Es ist also etwas, was wir machen wollen. Es wäre toll, wenn 10 Millionen, 60 Millionen Leute unsere Spiele spielen würden.“

Um das zu ermöglichen hat man sich eben für Splinter Cell Conviction einige Dinge einfallen lassen. So hat man viel Zeit in eine passende Lern- und Schwierigkeitsstufe gesteckt und auch die Tutorials ansprechender gestaltet.

Das Spiel sollte außerdem ohne Kameraschnitte auskommen, damit sich die Spieler bei einer Zwischensequenz nicht einfach aus dem Spiel gerissen fühlen. Hier hilft das neue Feature, Filme und Texte direkt in die Spielumgebung zu projizieren, um die Story weiter voranzutreiben.

Nicht zuletzt sei auch die Grafik ein wichtiger Aspekt, um vor allem neue Spieler zu gewinnen. „Ich denke einige sehr gute Spiele werden manchmal verpasst, nur weil die Screenshots nicht besonders gut aussehen. Es ist wichtig, ein hohes Maß an grafischer Qualität zu haben.“