Ubisoft hat ein Interview in den eigenen Reihen geführt und und Lionel Raynaud von Ubisoft Canada zur künftigen Entwicklung von Spielen befragt. Seiner Meinung nach wird es irgendwann "unendliche" Spiele geben, in denen immer neue Inhalte auftauchen, die auf den Entscheidungen der Spieler basieren.

Wird Assassin's Creed Odyssey schon ein solches Spiel?

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Was uns angetrieben hat, war der Wille, keine endlichen Erfahrungen mehr zu liefern“, so Lionel Raynaud im Interview. „Die Idee war, dass ihr diesen Konflikt und eine Lösung habt und danach ist es vorbei. Ihr habt den Bösewicht erledigt. Wir haben einen starken Gegner gebaut und das Ziel des Spiels war es, ihn zu erledigen oder das Land zu befreien. Wir haben das schon ein paar Mal in unseren Games gemacht. Aber wenn man das erreicht hat, gibt es nichts mehr zu tun. Also verlässt man das Spiel.“

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Die Welt soll sich wandeln

Das Ziel ist es also, diesen Zyklus zu brechen und zu zeigen, dass ihr ziemlich oft der Held eines Gebiets oder einer Bevölkerung sein könnt. Nicht nur einmal. Und wenn man einen Diktator oder Unterdrücker loswird, dann passiert etwas anderes in der Spielwelt und man bekommt ein neues Ziel.“

Geht dieses Konzept wirklich in allen Spielen auf?

Das Ganze geht stark in die Richtung "Games as Service", die viele Publisher und Entwickler für ihre Projekt anstreben. Mit immer neuen Inhalten werden die Spieler gebunden und sie geben vielleicht noch ein wenig Geld für die eine oder andere Mikrotransaktion aus. Ob es aber wirklich unendliche Spiele braucht, in denen es immer wieder etwas Neues zu tun gibt?