Der Druck auf Ubisoft könnte noch in diesem Jahr enorm steigen. Denn der Großkonzern Vivendi will laut einigen Insidern Ernst machen. Die schleichende Übernahme, die sich in den letzten Monaten immer wieder angedeutet hat, soll noch in diesem Jahr über die Bühne gebracht werden. Allerdings wehrt sich Ubisoft mit Händen und Füßen dagegen.

Ubisoft - Vivendi will Übernahme angeblich endgültig durchführen

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Yves Guillemont könnte die Übernahme durch Vivendi verhindern.
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Mittlerweile hat Vivendi etwa 25 Prozent Aktienanteile an Ubisoft. Bislang dementierte das Unternehmen immer, dass eine Übernahme geplant ist und lehnte sogar den Platz im Aufsichtsrat ab, der bei diesem Anteil eigentlich anfällt. Doch nun ist Vivendi selbst unter Druck durch seine Investoren. Die eigenen Aktienanteile sinken aktuell, weil die Investoren mit dem Fortschritt nicht zufrieden sind. Insider behaupten, dass Vivendi sich noch dieses Jahr intern umgestalten will, um zu einer der führenden Medien-Konzerne in Europa zu werden. Einer der Schritte dafür wäre es, Ubisoft zu übernehmen.

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Ubisoft gibt nicht auf

Jedoch könnte die Übernahme extrem teuer für Vivendi werden. Denn Ubisoft CEO Yves Guillemont besitzt 19 Prozent der Aktienanteile. Bei einer der letzten Vorstandssitzungen hat er sich zudem die Kooperation weiterer Inhaber gesichert. Die Insider verraten, dass Vivendi dieser Kauf eventuell zu teuer werden könnte. Dann würde sich das Unternehmen entweder auf dem chinesischen Markt nach Akquirierungen umsehen oder das Werbeunternehmen Havas übernehmen. Bei diesem hat der Vivendi-Vorsitz Vincent Bollore bereits 60 Prozent Anteile.