Seit mehr als einem Jahr gibt es ein regelrechtes Tauziehen zwischen Ubisoft und Vivendi. Bislang saß Vivendi dem französischen Spielepublisher immer im Nacken. Eine Übernahme war nie wirklich vom Tisch. Doch damit ist nun Schluss.

Bald geht Ubisoft mit The Division 2 an den Start.

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Denn Vivendi hat nach einem kräftezehrenden Kampf sämtliche Aktienanteile, die das Unternehmen noch innehatte, verkauft. Wie die Seite Reuters berichtet, hatte Vivendi noch einen Anteil von 5,9 Prozent an Ubisoft, was umgerechnet etwa 429 Millionen Euro entsprechen würde. In einem offiziellen Statement von Vivendi heißt es, dass man nun für fünf Jahre Abstand davon nehmen würde, Anteile an Ubisoft zu kaufen. Jedoch würde das Unternehmen weiterhin versuchen, seine Power im Gaming-Sektor zu stärken. Vivendi hat beispielsweise schon den Mobile-Entwickler Gameloft übernommen.

Ein langer Kampf neigt sich dem Ende

Ubisoft muss nicht mehr um eine Übernahme bangen.

Im Kampf um die Unabhängigkeit des eigenen Unternehmens hatte Ubisoft noch Ende 2016 eine Kampagne unter dem Namen "We are Ubisoft" gestartet. Diese sollte auf die bevorstehende Übernahme durch Vivendi aufmerksam machen und die Position Vivendis langfristig schwächen. Das scheint Ubisoft CEO Yves Guillemont und seinen Mitarbeitern gelungen zu sein.