Einen höheren Umsatz aber auch höhere Verluste musste Ubisoft im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnen. Das vierte Quartal fiel zwar ebenfalls schwächer aus, jedoch noch besser als erwartet.

Ubisoft - Umsatz steigt um 19 Prozent, einige Projekte eingestellt

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Laut Ubisoft soll das nächste Geschäftsjahr (ab April 2012) ein "deutlich stärkeres Line-up" bieten als das aktuelle
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Insgesamt 1,038 Milliarden Euro Umsatz wurden im gesamten Jahr erzielt, 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Nettoverlust stieg von 43,7 Mio. Euro auf 52,1 Mio. Euro. Hohe einmalige Ausgaben (insgesamt 95,9 Mio. Euro), darunter Entwicklungskosten und die Einstellung einiger Projekte, sorgten für einen auf 80,4 Mio. Euro angewachsenen operativen Verlust. Ob bereits angekündigte Spiele davon betroffen sind, ist nicht bekannt.

Im vierten Quartal überstieg der Umsatz mit 178 Mio. Euro (-16,2 Prozent zum Vorjahr) die erwarteten 159 Mio. Euro. Dies sei auf die soliden Verkaufszahlen bei den Tanzspielen und 3DS-Titeln zurückzuführen.

Von Assassin's Creed: Brotherhood wurden über 7 Millionen Stück an den Handel geliefert, die Just Dance-Serie schaffte es auf über 10 Mio. und Michael Jackson - The Experience auf mehr als 3 Mio. Stück.

Für dieses Jahr hat Ubisoft im Online-Segment (Free2Play) eine Überraschung geplant. So soll in den kommenden Tagen ein ambitioniertes PC-Projekt angekündigt werden, das auf einer bekannten Serie basiert.

Im High-Definition-Bereich erwartet uns natürlich Assassin's Creed: Revelations, mit Driver: San Francisco und Rayman Origins stehen weitere Core-Titel bereit. Auf Tom Clancy's Ghost Recon Future Soldier müssen Spieler etwas länger warten, es wurde in das erste Quartal 2012 verschoben.

Auf den Wii-Nachfolger von Nintendo sei man bereits eingestellt, von 3DS, Kinect und Move wolle man ebenfalls weiterhin profitieren.