In einem Interview hat Entwickler Michel Ancel, der aktuell an der Fortsetzung zu Beyond Good and Evil für Ubisoft arbeitet, über die Gefahr der Übernahme durch Vivendi gesprochen. Demnach handelt es sich bei jedem Entwicklerteam um ein fragiles System, das durch solche Änderungen kaputt gehen kann.

Ubisoft - "Übernahme durch Vivendi könnte das ganze System zerstören"

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Wie geht es mit Ubisoft und Vivendi weiter?
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Es ist etwas ganz Zerbrechliches, was dieses Unternehmen zu dem macht, was es ist“, so Ancel gegenüber Kotaku. „Ubisoft besteht aus Leuten, die seit einer langen Zeit zusammengearbeitet haben. Bei solchen Teams handelt es sich immer um eine Gruppe, die zu einer bestimmten Zeit etwas sehr starkes zusammen verwirklicht haben. Wenn man dieses Team ändert, könnte das System zerbrechen. Das ist das Risiko. Und heute gibt es keinen Grund, es zu ändern. Es sei denn, Leute wollen mehr Geld verdienen.“

Die Gefahr der Übernahme

Zuletzt hatte Vivendi seine Position gestärkt und weitere Anteile von Ubisoft aufgekauft. Damit hat das Unternehmen etwa 24 Prozent des Unternehmens. Wie sich dies in den nächsten Monaten auf die Firmenpolitik auswirkt, ist ungewiss. In diesem Jahr haben die Mitarbeiter von Ubisoft schon mit mehreren Aktionen gegen die Übernahme stark gemacht und ihre Position klar gemacht.

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