Seit mehr als einem Jahr gibt es ein stetiges Hin und Her zwischen Ubisoft und Vivendi. Letztere versuchen den französischen Game-Publisher zu übernehmen. Nachdem bereits zahlreiche Aktienanteile aufgekauft wurden, kehrt nun Ruhe ein. Die nächsten sechs Monate soll es zumindest keine Übernahme durch Vivendi geben.

Ubisoft - Übernahme durch Vivendi für sechs Monate ausgeschlossen

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Ubsioft hat vorerst ein wenig Zeit zum Durchatmen.
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Dies geht aus einem Quartalsbericht von Vivendi hervor. Demnach hat das Unternehmen den enormen Erfolg beobachtet, den Ubisoft mit dem neuen South Park und Assassin's Creed schon erzielt hat und vermutlich bald mit Far Cry 5 fortsetzen wird. Dadurch geht der Preis von Ubisoft und deren Aktien natürlich in die Höhe. Ein Preis, den sich Vivendi für die nächsten sechs Monate nicht erlauben kann und will. Denn laut dem Bericht hat das Unternehmen die eigene Gewinnprognose um ein paar Millionen verfehlt. Statt wie geplant 324 Millionen einzunehmen, waren es am Ende "nur" 293 Millionen für Vivendi.

Die Ruhe vor dem Sturm

Eine Übernahme von Ubisoft ist dadurch aber noch nicht gänzlich vom Tisch. Schließlich besitzt Vivendi etwa 26 Prozent aller Aktienanteile des französischen Publishers. Auch Ubisoft sieht dies eher als eine Pause des Ganzen an. Gegenüber der Seite Gameinformer sagte ein Sprecher des Unternehmens: “Wir werden wachsam bleiben, was Vivendis langfristig Absichten anbelangt. Wir werden unsere Strategie von Wachstum und Wertsteigerung im Interesse der Aktionäre fortsetzen.“