Ubisoft-Chef Yves Guillemot versuchte vergangene Woche im Rahmen der Bekanntgabe der aktuellen Geschäftszahlen zu erklären, warum Digital-Games so teuer sind.

Ubisoft - Ubisoft spricht über die hohen Digital-Preise

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Bekanntlich muss man meistens mehr Geld auf den Tisch für Spiele liegen, die sich herunterladen lassen. Wenn nicht gerade ein großer Sale stattfinden sollte, dann bekommt man die jeweiligen Spiele günstiger im Handel.

Guillemot bezeichnet die digitalen Spiele als "reaktiver" als jene, die man im Handel verkaufe. Gleichzeitig würden Konsolenspiele nicht so schnell wie PC-Spiele "reagieren".

"Wenn Spiele älter als ein Jahr sind, dann sind sie digital viel dynamischer auf der Konsole, weil es von den Retail-Titeln weniger Exemplare bei Händlern gibt. Es ist ein neues Geschäft, ein neuer Trend, und wir glauben, dass sich das mit der Zeit einpendeln wird. Aber sicher erblickt man momentan alle möglichen Preise abhängig davon, wer in einer bestimmten Woche eine Aktion fährt", so Guillemot.

Er ging auch darauf ein, dass die Preise auf dem PC-Markt deutlich schneller nach der Veröffentlichung eines Spiels fallen. Guillemot zufolge werde es aber noch eine Zeit lang dauern, bis dieser Trend ebenfalls auf den Konsolen spürbar ist.

Wie er zudem meinte, hänge die Preisgestaltung auch davon ab, wie viele Retail-Fassungen sich noch in den Händlerregalen befinden. Erst einmal wolle man sicherstellen, dass sich diese Spiele verkaufen, bevor man die Preise der Digital-Games herabsetze.