Im Geschäftsjahr 2013/14 lief es für Ubisoft nicht ganz so gut wie im Vorjahr. Konnte man hier noch 1,26 Milliarden Euro erwirtschaften und einen Gewinn von 64,8 Millionen Euro erreichen, kommt das Unternehmen jetzt auf einen Umsatz von knapp einer Milliarde Euro und einen Nettoverlust von 49,3 Millionen Euro.

Ubisoft - Ubisoft im Minus, South Park verkauft sich besser als erwartet

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Den Generations-Wechsel bekam auch Ubisoft zu spüren.
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Im Vergleich zum Vorjahr musste man also Umsatzverluste von 19,8 Prozent hinnehmen. Ein wenig mitverantwortlich ist Assassin's Creed 4: Black Flag, von dem 11 Millionen Exemplare ausgeliefert wurden (nicht verkauft). Bei Assassin's Creed 3 waren es 12,5 Millionen.

Der Umsatz aus dem Core-Gamer-Geschäft ging um 18 Prozent und damit auf 758 Millionen Euro zurück. Die Casual-Sparte hingegen lief mit einem Umsatzplus von 24 Prozent (249 Millionen Euro) ziemlich gut.

Ebenfalls zunehmen konnte das Digitalgeschäft um 32 Prozent, das mit seinen 195 Millionen Euro 19 Prozent der Gesamteinnahmen ausmacht. Keine genauen Zahlen nannte Ubisoft zum Rollenspiel-Hit South Park: Der Stab der Wahrheit, meinte aber, dass es sich "besser als erwartet" verkauft hat.

Ein Problem war, dass Ubisoft nur zwei große Hits für Core-Gamer verbuchen konnte, im letzten Jahr waren es noch drei.

Für die Zukunft verspricht man sich einiges: Watch Dogs, Assassin's Creed Unity, Far Cry 4, The Crew und Just Dance sollen den Konzern wieder in die schwarzen Zahlen rücken. Auch für Xbox 360 und PlayStation 3 wird es in diesem Jahr ein neues Assassin's Creed geben, wie Ubisoft-Chef Yves Guillemot durchblicken ließ.

Für das aktuelle Geschäftsjahr erhofft man sich Einnahmen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro und einen Gewinn von 150 Millionen Euro.