Ubisoft-Chef Yves Guillemot scheint mit der aktuellen Konsolen-Situation nicht ganz so zufrieden zu sein. In einem Gespräch mit Polygon forderte er neue Konsolen, da der Übergang zur neuen Generation einfach zu lange dauere.

Ubisoft - Ubisoft-Chef: Wir brauchen neue Konsolen

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Die aktuelle Generation ist laut Ubisoft schon zu lange auf dem Markt.
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Dadurch schrumpfe auch der Markt weiter, da keine neuen Marken veröffentlicht werden, die wiederum erst in der nächsten Konsolen-Generation das Licht erblicken. Und das schade am Ende auch der Industrie. Daher hoffe er, dass der nächste Konsolen-Zyklus keine sieben, sondern nur noch fünf Jahre dauern werde.

Gerade der Wechsel zu einer neuen Hardware sei es, der die Entwickler und Publisher dazu ansporne, mehr Risiken einzugehen und dadurch verschiedene Konzepte aufzugreifen. Bei der aktuellen Generation würde man als Unternehmen hingegen kaum Risiken eingehen, stattdessen vertraue man auf bekannte Marken, da sich neue nicht so gut verkaufen.

"Jeder ist willkommen, der Risiken eingeht und Innovationen schafft, weil es viele Hardcore-Gamer gibt und diese wollen neue Dinge, während der Massenmarkt vielmehr daran interessiert ist, ein identisches Spielerlebnis zu bekommen", so Guillemot.

Der Start einer neuen Generation könne also auch für Innovationen sorgen. Eine identische Aussage machte Guillemot erst im Sommer, als er sagte, der lange Lebenszyklus der aktuellen Generation schade der Branche und der Kreativität. Es wird erwartet, dass in einem Jahr die neue Xbox erscheint.