Yves Guillemot, Chef von Ubisoft, äußert sich zum hauseigenen Kopierschutz und gibt einen Ausblick, wie der Online-Service weiter ausgebaut werden soll.

Ubisoft - Ubisoft-Chef äußert sich zum DRM, Neue Funktionen geplant

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Im Interview mit Spiegel.de geht er vor allem auf die Vorteile des Online-Service ein, wie er offiziell von Ubisoft genannt wird. „Wir haben das große Potential entdeckt, dass es mit sich bringt, wenn Leute beim Spielen online sind: Man kann dafür sorgen, dass all diese Leute gemeinsam Neues schaffen, wenn sie zusammen spielen. Dass sie das Spiel selbst verändern können."

Zwar war er vom Serverausfall nach der Veröffentlichung von Assassin's Creed 2 enttäuscht, aber man habe daraus gelernt. Außerdem arbeitet man jetzt an neuen Konzepten, damit der Onlinezwang auch spielerische Vorteile bringt.

"Ein Beispiel: In einem in der Entwicklung befindlichen Spiel ist die Gesamtenergie der Spielwelt begrenzt. Wenn andere Spieler zu schnell zu viel Energie verbrauchen, wird man reagieren müssen - entweder, indem man andere im Spiel beeinflusst, um sie davon abzuhalten, Energie zu verbrauchen. Oder, indem man politisch aktiv wird, um den Verbrauch anderer Arten von Energie zu fördern. Im Spiel selbst wird man allein sein, aber man wird im Sinne der Gemeinschaft handeln müssen."

Zu den auf der E3 vorgestellten „Spielen“ Innergy und Battle Tag (eine Art "Laser Tag" mit echten Plastik-Pistolen) meint er außerdem: „Wir wollen einfach neue Spielkonzepte ausprobieren. Und eins ist sicher: So etwas kann niemand raubkopieren.“