Zwar schließt Ubisoft das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/11 mit einem deutlich erhöhten Umsatz ab, doch der Publisher und Entwickler rutscht noch tiefer in die roten Zahlen.

Ubisoft - Trotz gestiegenem Umsatz höhere Verluste

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In den ersten sechs Monaten erreichte Ubisoft einen Umsatz von 260,5 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (166 Mio. Euro) ist das ein Plus von 57 Prozent. Der operative Verlust wächst um 51,4 Prozent auf 133,8 Mio. Euro (Vorjahr: -83 Mio. Euro) an und der Nettoverlust wird auf 89,8 Mio. Euro (Vorjahr: -52 Mio. Euro) beziffert.

Durch die Reorganisation der Studios sowie der Einstellung nicht genannter Projekte, wurden zudem einmalige Kosten von 62,1 Mio. Euro verursacht.

Positiv sind für Ubisoft die weiterhin guten Verkäufe von bereits veröffentlichten Titeln, allen voran Just Dance. Der Umsatz im digitalen Bereich ist im zweistelligen Bereich gestiegen. Dazu trug vor allem Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt für XBLA und PSN bei sowie normale DLCs und PC-Spiele.

Enttäuscht ist man von den Neuerscheinungen Tom Clancy’s HAWX 2 und RUSE, die hinter den Erwartungen zurückblieben.

Doch der Ausblick ist trotzdem positiv. So erwartet man sich viel von Just Dance 2, Raving Rabbids: Die verrückte Zeitreise, Michael Jackson - The Experience sowie dem Kinect-Linup. Natürlich aber auch von Assassin's Creed: Brotherhood, dessen Vorbestellungen um 25 Prozent höher sind als für Assassin's Creed 2.

Gleichzeitig gab man auch die Verschiebung von zwei Spielen bekannt. So erscheint Tom Clancys Ghost Recon Future Soldier und Driver: San Francisco nicht mehr im vierten Geschäftsquartal (Jan. - März 2011) sondern im nächsten Geschäftsjahr (ab April 2011).