'Social Gaming' ist einer jener neuartigen Kunstbegriffe, mit denen wahrscheinlich die wenigsten Bundesbürger etwas anfangen können. Selbst unter den Zockern hat sich noch nicht herumgesprochen, dass man damit eine Kombination aus sozialen Aspekten des Online-Community-Sektors mit denen von Casual Games meint. Bei Ubisoft allerdings hat man genau dieses 'Social Gaming' jetzt als Geschäftsfeld der Zukunft ausgemacht.

Ubisoft - Publisher setzt auf Social Gaming

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Der Krieg ist aus. Bei Ubisoft setzt man jetzt vermehrt auf sozialen, friedlichen Spielgenuss.
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Eigens dafür hat man ein eigenes Social-Gaming-Portal namens 'UbiFriends' auf der Community-Plattform Facebook geöffnet, das mit einem neu geschaffenen Titel namens 'TickTock' die Spieler anlocken soll. Darin können die registrierte Facebooker virtuelle Bomben zünden, indem sie binnen einer Minute möglichst viele Fragen über ihre Freunde auf Facebook beantworten. Die zieht sich die Software eigenständig aus den Statusmeldungen des Online-Netzwerks.

Dabei ginge es dem Unternehmen, so ein Sprecher, zunächst allerdings nur darum, die Bekanntheit der Marken zu steigern. Ein Geschäftsmodell, das auch wirtschaftlichen Profit verspricht, habe man noch nicht parat.

Macht ja nichts, denn solange das noch aussteht, spielt man eben kostenlos - zumindest, wenn auch die Datenschutzbeauftragten bei 'TickTock' noch mitspielen.