Gestern sorgte der Unmut einiger PC-Spieler gegenüber Ubisoft zu einem Boykott-Aufruf im Internet. Dem Publisher wird eine plattformfeindliche Politik vorgeworfen - Konsolenspiele würden bevorzugt entwickelt und gepatcht. Mit teilweise sehr groben Vorwürfen wurde auch das Spiel Rainbow Six: Vegas bemängelt.

Benedikt Schüler, Marketing Director bei Ubisoft, hat soeben auf diesen Aufruf mit einer Stellungnahme reagiert:

" Wir nehmen Kundenfeedback stets ernst. Entsprechend lesen und erörtern unsere Fachabteilungen Emails, Forenbeiträge und Kundenbriefe. Auf dieser Grundlage steht unser Communitymanagement in Kontakt zu Spielern und Fans, aktualisieren die Mitarbeiter des Support-Centers die Hilfe-Datenbank für Kunden (siehe support.ubisoft.de), laden unsere Entwickler Spieler zu Produktevaluationen und Spieletests ein und erleben Community-Leader Games bereits vor Veröffentlichung auf Presse-Events. Im konkreten Fall zur Rainbow Six-Reihe stehen wir bereits in Kontakt zum Initiator des Community-Aufrufs. Wir werden ihn bald bei uns in der Niederlassung treffen und selbstverständlich über die Anliegen der von ihm vertretenen Spieler sprechen!"