Ubisoft hat die aktuellen Zahlen für das bisherige Jahr 2015 vorgelegt. Zwei Dinge sind dabei besonders ins Auge gestochen: Digitale Verkäufe steigen an und Ubisoft musste in der ersten Hältfe von 2015 einen herben Umsatzeinbruch hinnehmen.

Ubisoft - Nahezu 50 Prozent der Verkäufe waren digital, riesiger Umsatzeinbruch

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/5Bild 8/121/12
Watch Dogs sorgte Anfang 2014 für gigantische Verkäufe
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Assassin's Creed Syndicate konnte sich zwar zum Launch vielerorts sehr gut verkaufen, ist aber der insgesamt am schlechtesten gestartete Ableger der Reihe seit Assassin's Creed 1. Keine gute Situation also für Ubisofts Anleger. Das französische Unternehmen legte nun die aktuellen Zahlen vor und die sehen in diesem Jahr nicht besonders rosig aus. Gegenüber dem Vorjahr sind die Umsätze um satte 57 Prozent von 484,2 Millionen Euro auf 207,3 Millionen Euro eingebrochen. Diesen gewaltigen Einbruch begründet das Unternehmen mit der Veröffentlichung von Watch Dogs, das Anfang / Mitte 2014 erschien und sich innerhalb der ersten vier Wochen rund 4 Millionen Mal verkaufte - und somit zur bestverkauften neuen Spielemarke zum Launch avancierte. Die erste Hälfte von 2015 barg keinerlei wichtige Veröffentlichung.

Gerade die Tatsache, dass man keine wichtigen Veröffentlichungen in der ersten Hälfte von 2015 aufweisen kann, sei für Ubisoft der Beweis für den starken Back-Katalog mit starken Marken wie Assassin's Creed, Far Cry und Just Dance, die auch weiterhin hohe Einnahmen in Höhe von 184,3 Millionen Euro generierten.

Ein weiterer Erfolgsfaktor seien digitale Verkäufe, die gegenüber dem Vorjahr von 27,8 Prozent auf 48,3 Prozent angestiegen seien. Ein Indikator für die zukünftige Entwicklung?

Im Oktober betonte Ubisoft die enorme Bedeutung der PC-Spieler für das Unternehmen. Und tatsächlich, der PC ist die drittwichtigste Plattform Ubisofts gleich hinter "Andere" [Mobile mitgerechnet] und der PS4 von Sony.

Und dieser Bereich, zu dem Ubisoft auch den Mobile-Sektor zählt, ist der momentan am schnellsten wachsende des Unternehmens. In der ersten Hälfte des Fiskaljahres 2015 betrug dieser noch magere 6 Prozent. Nun sind es bereits 18 Prozent. Ein massiver Anstieg, wenn man bedenkt, dass die anderen Bereiche wie die Old-Gen-Konsolen Ps3 und Xbox 360 teilweise gesunken sind. Und noch ein Indiz, der dem traditionellen Gamer eher weniger gefallen dürfte. Mobile-Gaming ist stark im Kommen.

Insgesamt prognostiziere Ubisofts CEO Yves Guillemot für das auslaufende Jahr / kommende Jahr einen Anstieg der Verkäufe durch noch zu veröffentlichende Titel wie Tom Clancy's Rainbow Six: Siege, For Honor, Tom Clancy'S The Division und Ghost Recon: Wildlands.

Bleibt zu hoffen, dass Ubisoft stark genug bleibt, um gegen die eventuellen Übernahme-Attacken von Corporate Raider Vincent Bollorés Medienkonzern Vivendi standhalten zu können. Der Konzern baute vor kurzem seine Beteiligung an Ubisoft auf 10,39 Prozent aus.

Aus welchem Grund seid ihr auf gamona.de gelandet?

  • 791Ressort "Games"
  • 577Brüste!
  • 397Wegen der täglichen News
  • 288Ressort "Kino"
  • 219Wegen der Artikel im Allgemeinen
  • 146Ressort "Serien"
  • 144Verdammtes Google! Falsch abgebogen. Mein Fehler. Tschüss!
  • 135Um zu trollen
  • 78Aus anderen Gründen...
  • 73Trailer, Trailer, Trailer
  • 60Um die Konkurrenz auszuspähen
Es haben bisher 1915 Leser ihre Stimme abgegeben.Weitere Umfragen