Rund um den berühmten Youtuber PewDiePie entspinnt sich wieder Mal ein großes Drama. Doch dieses Mal sorgt der Schwede Felix Kjellberg nicht allein dafür, dass sich die Internetgemeinde die Haare ausreißt. Hier geht es vor allem um Dianne Lora, eine - vermutlich ehemalige - Mitarbeitern von Ubisoft.

Zahlreiche PewDiePie-Verfechter riefen zum Boykott von The Division 2 auf.

The Division 2 - E3 2018: Gameplay Trailer2 weitere Videos

Alles begann mit einem Shoutout von PewDiePie an einen kleinen Kanal. Seine Zuschauer sollten sich diesen (und 27 andere Kanäle) anschauen, da sie Aufmerksamkeit verdienen würden. Problem: Ein Video des Kanals zeigte anti-semitische Inhalte. PewDiePie entschuldigte sich für den Vorfall und meint, dass er nicht alle Video gesehen habe, bevor es zu dem Shoutout kam. Was damit eigentlich beendet und unter einem erneuten Tritt ins Fettnäpfchen von Kjellberg abgebucht wurde, wurde durch Ubisoft-Mitarbeitern Dianne Lora wieder aufgerissen. Auf ihrem Twitter-Profil schrieb sie: "Genug ist genug. Gaming-Industrie: Ich sage euch, beendet diesen Kerl. Du weißt genau, wer du bist. Trennt die Verbindung zu ihm...JETZT."

Bilderstrecke starten
(35 Bilder)

Eine Morddrohung gegen den Youtuber?

Von einigen Twitter-Usern wurde dieser Aufruf als Morddrohung gegen PewDiePie aufgefasst. Was folgte waren hunderte Kommentare unter jedem Tweet von Ubisoft, sei es zu Spielen wie Far Cry New Dawn oder The Division 2, an dem Dianna mitgearbeitet hat. Forderungen wurden laut, die Entwicklerin zur Rechenschaft zu ziehen.

PewDiePie wurde öffentlich kritisiert und seine Anhängerschaft geht steil.

Genau das scheint auch passiert zu sein. Der Youtuber "TheQuartering" will von mehreren Quellen aus dem Hause Ubisoft erfahren haben, dass Dianna gefeuert wurde. Ihr Twitter-Profil ist nun privat und jedwede Erwähnung von Ubisoft oder The Division 2 entfernt. Dafür wurde ein Satz hinzugefügt: "Gedanken und Meinungen sind meine eigenen". Dass der Aufruf eine Morddrohung gewesen sein soll, lässt sich sicherlich bestreiten. Jedoch hat Lora keine Klarstellung veröffentlicht. Selbst dann, als das Internet sich gegen sie zusammengerottet hat.