Ubisoft Deutschland gab heute bekannt, die Maßnahmen gegen den illegalen Download seiner Spielesoftware im Internet weiter auszuweiten. Man würde zukünftig illegale Downloads aus dem Internet von so genannten Peer-to-Peer-Netzwerken (P2P) und BitTorrent-Tauschbörsen strafrechtlich verfolgen lassen.

Zu diesem Zweck ermittelte IP-Adressen werden an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet. Die Maßnahmen richten sich vorrangig gegen die so genannten Erstverbreiter. Allerdings werden Personen, die die Software illegal hoch- bzw. runterladen in die Ermittlungen mit einbezogen. Ein erster Titel, bei dem dieses Verfahren zum Tragen kommen soll, ist Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas, das am 30. November für Xbox 360 und im Dezember für PC-DVD-Rom erscheint.

"Der zu unserem Leidwesen rege illegale Handel unserer Software im Internet veranlasst uns dazu, weitere Maßnahmen über den klassischen Kopierschutz hinaus zu ergreifen. Ziel dieser Maßnahme ist es, das Unrechtsbewusstsein stärker in den Fokus zu rücken und den Software-Piraten das Handwerk zu legen", sagt Odile Limpach, Managing Director Ubisoft Deutschland.

Wie die Kontrolle der P2P-Netzwerke in der Praxis funktionieren soll, verriet der Publisher leider nicht - genausowenig wurden Details zu dem "Verfahren" veröffentlicht, das bei Rainbox Six erstmals zum Einsatz kommen soll.