Vor wenigen Wochen noch galt Ubi Soft als Bastion der europäischen Videospielindustrie - der französische Publisher stand im Vergleich zu geschwächten Konkurrenten durchaus gut da und galt als potentieller Aufkäufer von Eidos oder Codemasters.

Mit dem Erwerb von 20% der Firmenanteile durch Electronic Arts sind die Macher von Splinter Cell und Rayman nun selbst zum Übernahmekandidat verkommen: Nachdem bereits gemunkelt wird, EA wolle den Konkurrenten vollständig übernehmen, werden nun auch andere Unternehmen ins Spiel gebracht.

Wie MCVGamesmarkt berichtet, sollen zwischen Vivendi Universal und Ubisoft derzeit Gespräche laufen, nach denen der französische Mischkonzern ein großes Aktienpaket am Mitbewerber übernehmen könnte - eine spätere Fusion sei später nicht ausgeschlossen. Und auch die in Bedrängnis geratene Infogrames, Mutter von Atari, sei zu Hilfestellung bereit - dies sagte zumindest CEO Bruno Bonell. Bleibt nur noch die Frage nach den britischen Kollegen von Eidos...