Der Kampf zwischen Ubisoft und Vivendi geht in die nächste Runde. Nachdem Vivendi in den vergangenen Monaten immer wieder Anteile an der Spielfirma erworben hat, nimmt es die Ubisoft-Gründerfamilie Guillemot diesmal selbst in die Hand.

Ubisoft - Gründer kaufen zwei Millionen Aktienanteile, um Übernahme zu verhindern

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Yves Guillemot wehrt sich weiterhin gegen Vivendi.
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In einer offiziellen Pressemitteilung von Ubisoft heißt es, dass die Guillemot-Familie mit einer Bank übereingekommen ist und sie den Kauf von 2.000.016 Aktienanteilen der Firma über die Bühne gebracht haben. Dies entspricht einem Anteil von etwa 1,75 Prozent von Ubisoft. Insgesamt hat die Familie nun etwa 20 Prozent des eigenen Firmenanteils inne. Wie Vivendi zuletzt berichtete, haben sie etwa 27 Prozent der Ubisoft-Aktien gekauft. Aktuell kann sich die Guillemot-Familie noch auf die Unterstützung des Investors Fidelity Invesments verlassen. Das Unternehmen steht auf der Seite Ubisofts und hat etwa zehn Prozent der Anteile inne.

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Eine teure Übernahme

Am 22. September 2017 wird ein weiteres Shareholder-Meeting von Ubisoft abgehalten, bei dem sich die Entwicklungen der kommenden Monate abzeichnen dürften. Laut Analysten wäre eine jetzige Übernahme für Vivendi äußerst teuer. Mehr als fünf Milliarden Euro müssten fließen, damit das Ubisoft unter neuem Scheffel steht. Der Kampf der beiden Parteien scheint noch lange nicht entschieden.