Nachdem Ubisoft am Wochenende Spiele-Keys auf Uplay sperrte, die mit gestohlenen Kreditkarten-Daten via EAs Origin gekauft und schließlich weiterverkauft wurden, äußerte sich nun auch die Handelsplattform Kinguin zu dem Thema.

Ubisoft - Gesperrte Spiele-Keys: Person aus Russland soll verantwortlich sein

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Und die beschuldigt einen russischen Key-Händler, der nicht näher identifizierbar ist und von dem andere Händler ihre Keys erworben haben. Diese wiederum wurden von den anderen Händlern via Kinguin angeboten.

Die Händler würden behaupten, dass ihre Quelle für die Keys inzwischen verschwunden ist und hängen gelassen wurden. Wie die russische Quelle bzw. der Händler an diese Keys kam, wisse man jedoch nicht.

Die Händler, die die Keys von dieser Quelle erwarben und via Kinguin verkauften, würden allesamt kooperieren wollen und den Kunden das Geld zurückzahlen. Dabei geht man davon aus, dass insgesamt 148.377 Euro zurückgezahlt werden. Zudem seien 35 von insgesamt 3.400 Kinguin-Händlern betroffen.

Zu den Spielen gehören Far Cry 4, Assassin's Creed Unity, Watch Dogs und The Crew. Alleine zu der Uplay-Sperre habe man in den letzten 72 Stunden mehr als 4.600 Anfragen von Kunden erhalten.

Bislang ist zwar unklar, wie viele Kunden genau betroffen sind, man geht aber insgesamt von mehreren Zehntausend aus.