Splinter Cell, Ghost Recon Advanced Warfighter, Prince of Persia. Manche Filmstudios verfügen zwar über die Technik, jedoch nicht gerade über die Ideen. Ubisoft hingegen fehlte es wie die drei Beispiele oben zeigen bisher wohl gewiss nicht an den Ideen, aber dafür an der Technik - bis jetzt.

Denn nun will der Publisher mit seinem hauseigenen Studio in Montreal sein Glück auch in der Produktion von CGI-animierten Filmen versuchen. Dazu werden bis 2013 384 Millionen Dollar investiert und zudem 1000 neue Stellen geschaffen, wovon wiederum die Hälfte den Filmzweig zur vollen Blüte treiben soll.

Ein Engagement, von dem neben dem Publisher, auch die Spieler profitieren könnten, wie der Chef von Ubisoft Yves Guillemot offen und ehrlich zugibt:

"Unser Ziel ist es zu lernen, wie man Charaktere und Handlungen ebenso gut entwickelt wie unsere Wettbewerber aus der Filmindustrie."

Die Produktion eines Kurzfilms zu Testzwecken auf der Basis von Peter Jacksons King Kong trägt dabei bereits die ersten Knospen, die 'Saat' für ein achtminütiges Assassins Creed-Video ist unterdessen gesetzt. Sobald die Ergebnisse dann in voller Pracht erstrahlen, sollen die Früchte dieser Arbeit auch im Internet geerntet - sprich heruntergeladen und angeschaut - werden können.