Dem Creative Director von dem kürzlich angekündigten Assassin's Creed 3, Alex Hutchinson, missfällt der Weg, den die Blockbuster der Spielebranche einschlagen. Dies sagte er auf der Games Developers Conference, die derzeit in San Francisco stattfindet.

Ubisoft - "Entwicklung der AAA-Titel ist ein Krebsgeschwür"

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Mit Serien wie Assassin's Creed, Tom Clancy's Splinter Cell oder Far Cry werden bei Ubisoft selbst viele AAA-Titel veröffentlicht.
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Wie Hutchinson erklärte, könnte diese Fokussierung auf AAA-Titel zu Problemen führen: "In Zukunft werden nur noch Spiele entwickelt werden, die entweder auf Marktanalysen basieren und das Ziel haben, möglichst viel Geld einzubringen, oder Teil eines massiven Wettrüstens der Publisher um die beste Technik werden."

Für die Bezeichnung dieser Entwicklung findet er deutliche Worte: "Wir denken, dass es wie eine Art von Krebsgeschwür ist. Ich glaube, dass dies die AAA-Blockbuster als die letzten Dinosaurier dastehen lassen wird."

Laut Hutchinson gebe es noch andere Kriterien, die ein Spiel erfüllen müsse: "Meiner Meinung nach müssen Videospiele das Ziel verfolgen, die Menschen weiterzubilden und zu unterhalten, oder wenigstens künstlerisch wertvoll zu sein. Wenn wir dies nicht beachten, werden wir bald Probleme bekommen."

Vor wenigen Tagen wurde berichtet, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis das erste Projekt von Ubisoft Toronto enthüllt wird. Das 2009 gegründete Studio arbeitet womöglich an Splinter Cell 6.