Passend zu der Kritikäußerung von Valve-Chef Gabe Newell zu DRM-Maßnahmen, äußerte sich nun ebenfalls Entwickler Reflections zu dem Thema. Reflections entwickelte jüngst Driver: San Francisco, das international bislang sehr gute Kritiken erhielt.

Reflections-Gründer Martin Edmonson verteidigt die DRM-Maßnahmen bei Driver: San Fransisco und erklärte, dass Ubisoft jedes Recht habe, PC-Spiele vor den Ausmaßen der Piraterie zu schützen. Spiele zu entwickeln koste sehr viel Geld und dies müsse mit Recht - auch moralisch richtig - beschützt werden.

Die Entscheidung gehe laut Edmonson letztendlich nicht vom Entwickler, sondern vom Publisher aus. Auch sei es Ubisofts Entscheidung gewesen, erstmals den neuen UPlay Passport zu verwenden, wodurch Spieler via beiligendem Code Zugriff auf die Online-Funktionen erhalten.

"Kaufen sich die Leute das Spiel nicht und leihen es sich bzw. kaufen es gebraucht, dann erhält der Publisher [und Entwickler] dafür kein Geld. Ich weiß, wie viel Arbeit Geld und Risiko in der Entwicklung von Spielen steckt. Ich finde es richtig, dass jeder Beteiligte eine angemessene Chance auf finanzielle Erschädigung haben sollte", so Edmonson.